<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Comments on: What will the news media of the future cost?</title>
	<atom:link href="http://blog.agoeldi.com/2009/06/11/what-will-the-news-media-of-the-future-cost/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.agoeldi.com/2009/06/11/what-will-the-news-media-of-the-future-cost/</link>
	<description>Just observing...</description>
	<lastBuildDate>Sat, 21 Aug 2010 08:09:11 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
	<item>
		<title>By: Julian Müller</title>
		<link>http://blog.agoeldi.com/2009/06/11/what-will-the-news-media-of-the-future-cost/comment-page-1/#comment-527</link>
		<dc:creator>Julian Müller</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 10:32:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.agoeldi.com/2009/06/11/what-will-the-news-media-of-the-future-cost/#comment-527</guid>
		<description>Ich erlaube mir hier auf Deutsch zu antworten, da das doch wesentlich schneller geht für mich.

In letzter Zeit denke ich oft, dass Zeitung on demand / bzw. á la carte Zukunft hätten. Zeitungen oder Magazine also, die man sich selbst zusammenstellt. Letztlich geht in der Gesellschaft doch der Trend hin zur Segmentierung, die Self-Expression-Values steigen und die Interessen divergieren immer stärker. Die klassischen Medien (z.B. Spiegel, Stern, etc) versuchen aber immer noch möglichst breite Massen anzusprechen - was meines Erachtens strategisch immer ungünstiger wird. 

Ich denke nicht, dass meine Lesegewohnheiten, die des Großteils der Gesellschaft abbilden, aber sie sind doch vlt interessant, um das oben gesagte zu illustrieren.
Meine Lesepensum:

Netzwertig (Tech-News)
Zeit (Außenpolitik)
Economist (Wirtschaftsnews)
Teamliquid et al (Starcraft News (online game))
Al Jazeera (int. news)
Giga Institut (China Nachrichten)
usw.

Wenn ich noch ein Magazin lesen würde, dann muesste es genau meine Interessen wiederspiegeln. Und das könnte es nur wenn es á la carte zusammengesetzt werden könnte. Dafür wäre ich auch wöchentlich bereit zu zahlen (wenn es mir in gedruckter Form in Haus geliefert würde).

Dies hätte zudem den Vorteil, dass Wissenschaftszeitschriften und Blogs plötzlich einen neuen lukrativen Vertriebsweg hätten. Gleichzeitig hätte das den Vorteil, dass sich Spezialisierung mehr lohnen würde.

Zusätzlich würde es dem Trend entgegen wirken, dass immer mehr Bild-Strecken und seichte News produziert werden. Denn: Seichte News werden zwar geklickt, würden aber m.E. nicht in gleichem Maße gekauft werden. Ich klicke z.B. schon mal auf Bilder von den neusten Entgleisung von Frau Hilton, würde dafür aber nie ein Pfennig ausgeben.

Durch das Internet könnte wiederum die technische Umsetzung á la carte deutlich vereinfacht werden.

mfG Julian F. Mueller

p.s. mir ist bewusst, dass die á la carte Lösung noch sehr viele weitere positive Externalitäten zeitigen würde, aber davon vlt nächstes Mal mehr ^^

p.s.2 mich würde sehr interessieren, was sie von Meinen Gedanken halten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erlaube mir hier auf Deutsch zu antworten, da das doch wesentlich schneller geht für mich.</p>
<p>In letzter Zeit denke ich oft, dass Zeitung on demand / bzw. á la carte Zukunft hätten. Zeitungen oder Magazine also, die man sich selbst zusammenstellt. Letztlich geht in der Gesellschaft doch der Trend hin zur Segmentierung, die Self-Expression-Values steigen und die Interessen divergieren immer stärker. Die klassischen Medien (z.B. Spiegel, Stern, etc) versuchen aber immer noch möglichst breite Massen anzusprechen &#8211; was meines Erachtens strategisch immer ungünstiger wird. </p>
<p>Ich denke nicht, dass meine Lesegewohnheiten, die des Großteils der Gesellschaft abbilden, aber sie sind doch vlt interessant, um das oben gesagte zu illustrieren.<br />
Meine Lesepensum:</p>
<p>Netzwertig (Tech-News)<br />
Zeit (Außenpolitik)<br />
Economist (Wirtschaftsnews)<br />
Teamliquid et al (Starcraft News (online game))<br />
Al Jazeera (int. news)<br />
Giga Institut (China Nachrichten)<br />
usw.</p>
<p>Wenn ich noch ein Magazin lesen würde, dann muesste es genau meine Interessen wiederspiegeln. Und das könnte es nur wenn es á la carte zusammengesetzt werden könnte. Dafür wäre ich auch wöchentlich bereit zu zahlen (wenn es mir in gedruckter Form in Haus geliefert würde).</p>
<p>Dies hätte zudem den Vorteil, dass Wissenschaftszeitschriften und Blogs plötzlich einen neuen lukrativen Vertriebsweg hätten. Gleichzeitig hätte das den Vorteil, dass sich Spezialisierung mehr lohnen würde.</p>
<p>Zusätzlich würde es dem Trend entgegen wirken, dass immer mehr Bild-Strecken und seichte News produziert werden. Denn: Seichte News werden zwar geklickt, würden aber m.E. nicht in gleichem Maße gekauft werden. Ich klicke z.B. schon mal auf Bilder von den neusten Entgleisung von Frau Hilton, würde dafür aber nie ein Pfennig ausgeben.</p>
<p>Durch das Internet könnte wiederum die technische Umsetzung á la carte deutlich vereinfacht werden.</p>
<p>mfG Julian F. Mueller</p>
<p>p.s. mir ist bewusst, dass die á la carte Lösung noch sehr viele weitere positive Externalitäten zeitigen würde, aber davon vlt nächstes Mal mehr ^^</p>
<p>p.s.2 mich würde sehr interessieren, was sie von Meinen Gedanken halten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
