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	<title>Comments on: Banker, Boni und volkswirtschaftlicher Blödsinn</title>
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		<title>By: Daniel Niklaus</title>
		<link>http://blog.agoeldi.com/2009/02/01/banker-boni-und-volkswirtschaftlicher-bloedsinn/comment-page-1/#comment-12</link>
		<dc:creator>Daniel Niklaus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 18:51:43 +0000</pubDate>
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		<description>Zweifellos locken finanzielle Anreize wie leistungsbasierte Bezahlung unterschiedliche Leute zu unterschiedlichen Organisationen. Die Frage ist, zahlen Banken hohe Boni, kommen auch die gewünschten Leute?

Man stelle sich die einfache Frage: wenn du eine lebensbedrohliche Erkrankung hast, welchen Arzt wählst du? (a) einen Arzt, der hauptsächlich den Beruf des Mediziners ergriffen hat, um viel Geld zu verdienen oder (b) einen Arzt, der in diesem Feld tätig ist, weil er sich für Medizin interessiert und den Wunsch hat, Menschen zu helfen?

Lesetipp: &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Fakten-gef%C3%A4hrliche-Halbwahrheiten-absoluter-Unsinn/dp/3827372844&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Harte Fakten&lt;/a&gt;, gefährliche Halbwahrheiten &amp; absoluter Unsinn. Danach brauchen unsere Banker bestimmt keine hohen Boni mehr.

ps: über die letzten 11 Jahre erwirtschaftete die UBS mit Gewinn und Verlust ca. 41 Milliarden. Die Bank war pro Jahr mit knapp 3.8 Milliarden im Plus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zweifellos locken finanzielle Anreize wie leistungsbasierte Bezahlung unterschiedliche Leute zu unterschiedlichen Organisationen. Die Frage ist, zahlen Banken hohe Boni, kommen auch die gewünschten Leute?</p>
<p>Man stelle sich die einfache Frage: wenn du eine lebensbedrohliche Erkrankung hast, welchen Arzt wählst du? (a) einen Arzt, der hauptsächlich den Beruf des Mediziners ergriffen hat, um viel Geld zu verdienen oder (b) einen Arzt, der in diesem Feld tätig ist, weil er sich für Medizin interessiert und den Wunsch hat, Menschen zu helfen?</p>
<p>Lesetipp: <a href="http://www.amazon.de/Fakten-gef%C3%A4hrliche-Halbwahrheiten-absoluter-Unsinn/dp/3827372844" rel="nofollow">Harte Fakten</a>, gefährliche Halbwahrheiten &amp; absoluter Unsinn. Danach brauchen unsere Banker bestimmt keine hohen Boni mehr.</p>
<p>ps: über die letzten 11 Jahre erwirtschaftete die UBS mit Gewinn und Verlust ca. 41 Milliarden. Die Bank war pro Jahr mit knapp 3.8 Milliarden im Plus.</p>
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	<item>
		<title>By: Felix A.</title>
		<link>http://blog.agoeldi.com/2009/02/01/banker-boni-und-volkswirtschaftlicher-bloedsinn/comment-page-1/#comment-7</link>
		<dc:creator>Felix A.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 22:44:51 +0000</pubDate>
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		<description>Noch kurz was:

&quot;60% ihrer Gewinne mit Tätigkeiten produziert hat, die man etwas bösartig verkürzend als “Zocken an der Börse” umschreiben könnte&quot;

Eigentlich klar. Denn immer mehr Geld wird gehortet, (zu erläutern warum, dauert etwas länger) und landet damit im Casino. Ist nur die Frage, wie lange das gut gehen kann....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch kurz was:</p>
<p>&#8220;60% ihrer Gewinne mit Tätigkeiten produziert hat, die man etwas bösartig verkürzend als “Zocken an der Börse” umschreiben könnte&#8221;</p>
<p>Eigentlich klar. Denn immer mehr Geld wird gehortet, (zu erläutern warum, dauert etwas länger) und landet damit im Casino. Ist nur die Frage, wie lange das gut gehen kann&#8230;.</p>
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		<title>By: Felix A.</title>
		<link>http://blog.agoeldi.com/2009/02/01/banker-boni-und-volkswirtschaftlicher-bloedsinn/comment-page-1/#comment-6</link>
		<dc:creator>Felix A.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 22:38:30 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht ist auch noch ein anderer Ansatz interessant. Um mal eine Vorstellung zu geben, wie weit sich das Finanzsystem bereits von der Realwirtschaft entfernt hat.

Volumen der Derivate (habe ich mir aus verschiedenen Quellen zusammen gesucht):

2002 - 141.700 Milliarden Dollar
2003 - 169.700 Milliarden Dollar
2004 - 220 000 Milliarden Dollar
2006 - 451.200 Milliarden Dollar
2007 - 581.100 Milliarden Dollar
2008 - 683.700 Milliarden Dollar

Volumen des Weltbruttoinlandsprodukt:
~ 48.461 Milliarden Dollar

Und wo viel Geld ist, ist auch viel Geld abzugeben. Kennen wir doch alle... Daher die Gehälter in der Branche...

&quot;Die Banken sollten sich so schnell wie möglich gesundschrumpfen, und das betrifft nicht zuletzt das Vergütungsniveau.&quot; Stimme ich voll zu. Hierzu lesenswert: &lt;a href=&quot;http://www.solidaritaet.com/neuesol/2009/4/hankel.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Klick!&lt;/a&gt;

&quot;(...) daß man die Bankwirtschaft veranlaßt, ihr bankrottes Altgeschäft vom Neugeschäft zu trennen und aus den Bilanzen heraus zu nehmen. Es wäre auf einen Fonds zu übertragen, aber nicht auf einen Staatsfonds, sondern auf einen aus Eigenmitteln der Banken. Und für dieses „Sondervermögen“ gäbe es dann Bilanzierungshilfen. Die Banken müßten die dort deponierten und eingefrorenen Forderungen und Verpflichtungen nicht mehr zu den an den Stichtagen gültigen Tages- oder Veräußerungswerten bilanzieren und entsprechend wertberichtigen. Sie könnten diese derzeit mehr oder minder wertlosen Aktiva zu ihren Anschaffungswerten ausweisen und über einen längeren Zeitraum, der durchaus 10 bis 20 Jahre betragen kann, abschreiben und tilgen. Im Klartext: Sie müßten ihre selbstverschuldeten Verluste auch selber abarbeiten.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist auch noch ein anderer Ansatz interessant. Um mal eine Vorstellung zu geben, wie weit sich das Finanzsystem bereits von der Realwirtschaft entfernt hat.</p>
<p>Volumen der Derivate (habe ich mir aus verschiedenen Quellen zusammen gesucht):</p>
<p>2002 &#8211; 141.700 Milliarden Dollar<br />
2003 &#8211; 169.700 Milliarden Dollar<br />
2004 &#8211; 220 000 Milliarden Dollar<br />
2006 &#8211; 451.200 Milliarden Dollar<br />
2007 &#8211; 581.100 Milliarden Dollar<br />
2008 &#8211; 683.700 Milliarden Dollar</p>
<p>Volumen des Weltbruttoinlandsprodukt:<br />
~ 48.461 Milliarden Dollar</p>
<p>Und wo viel Geld ist, ist auch viel Geld abzugeben. Kennen wir doch alle&#8230; Daher die Gehälter in der Branche&#8230;</p>
<p>&#8220;Die Banken sollten sich so schnell wie möglich gesundschrumpfen, und das betrifft nicht zuletzt das Vergütungsniveau.&#8221; Stimme ich voll zu. Hierzu lesenswert: <a href="http://www.solidaritaet.com/neuesol/2009/4/hankel.htm" rel="nofollow">Klick!</a></p>
<p>&#8220;(&#8230;) daß man die Bankwirtschaft veranlaßt, ihr bankrottes Altgeschäft vom Neugeschäft zu trennen und aus den Bilanzen heraus zu nehmen. Es wäre auf einen Fonds zu übertragen, aber nicht auf einen Staatsfonds, sondern auf einen aus Eigenmitteln der Banken. Und für dieses „Sondervermögen“ gäbe es dann Bilanzierungshilfen. Die Banken müßten die dort deponierten und eingefrorenen Forderungen und Verpflichtungen nicht mehr zu den an den Stichtagen gültigen Tages- oder Veräußerungswerten bilanzieren und entsprechend wertberichtigen. Sie könnten diese derzeit mehr oder minder wertlosen Aktiva zu ihren Anschaffungswerten ausweisen und über einen längeren Zeitraum, der durchaus 10 bis 20 Jahre betragen kann, abschreiben und tilgen. Im Klartext: Sie müßten ihre selbstverschuldeten Verluste auch selber abarbeiten.&#8221;</p>
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		<title>By: Dorian</title>
		<link>http://blog.agoeldi.com/2009/02/01/banker-boni-und-volkswirtschaftlicher-bloedsinn/comment-page-1/#comment-4</link>
		<dc:creator>Dorian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 09:33:21 +0000</pubDate>
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		<description>Treffende Analyse, Andreas! Danke.

Vor Monaten habe ich dem CEO der &quot;neuen Staatsbank&quot; einen Brief geschrieben und ihn gefragt, warum sie Boni zahlen (werden)? 

Seine Antwort - musste zwei Mal erfragt werden, obwohl ich da langjähriger Kunde bin: Ein Geschwafel darüber, dass sie immer ehrlich und transparent kommuniziert hätten, die Risikopositionen rasch absorbiert hätten, über die Notwendigkeit von harten Schritten, etc. 

Antwort im erwartenden Rahmen: Es ist als ob man Frösche fragt ihren Teich trocken zu legen. 

Die aktuell miserable Situation wurde durch eine überzogenen Strategie und ein ungenügendes Risikomanagement erst ermöglicht. Es ist deshalb nicht schlimm wenn Banker gehen. Es ist eine Aussage über ihren Charakter. Es sind ja gerade diese Schönwetter-Banker, die die Bank so tief ins Verderben geritten haben. 

Diese hoch bezahlten sogenannten Experten verstehen vom Finanzgeschäft nicht mehr als die im Vergleich bescheiden bezahlten Beamten und Bundesräte. Ergo ist damit die maximale Lohnobergrenze definiert. 

Die Banken verdienen Geld mit Geld und tragen wenig ausserhalb des Zinsgeschäfts wenig zu realer Wertschöpfung bei, zerstören aber ganze Volkswirtschaften: &lt;a href=&quot;http://dorian.freeflux.net/blog/archive/2009/01/24/spitzenbanker-profit-ohne-moral.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Profit ohne Moral&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Treffende Analyse, Andreas! Danke.</p>
<p>Vor Monaten habe ich dem CEO der &#8220;neuen Staatsbank&#8221; einen Brief geschrieben und ihn gefragt, warum sie Boni zahlen (werden)? </p>
<p>Seine Antwort &#8211; musste zwei Mal erfragt werden, obwohl ich da langjähriger Kunde bin: Ein Geschwafel darüber, dass sie immer ehrlich und transparent kommuniziert hätten, die Risikopositionen rasch absorbiert hätten, über die Notwendigkeit von harten Schritten, etc. </p>
<p>Antwort im erwartenden Rahmen: Es ist als ob man Frösche fragt ihren Teich trocken zu legen. </p>
<p>Die aktuell miserable Situation wurde durch eine überzogenen Strategie und ein ungenügendes Risikomanagement erst ermöglicht. Es ist deshalb nicht schlimm wenn Banker gehen. Es ist eine Aussage über ihren Charakter. Es sind ja gerade diese Schönwetter-Banker, die die Bank so tief ins Verderben geritten haben. </p>
<p>Diese hoch bezahlten sogenannten Experten verstehen vom Finanzgeschäft nicht mehr als die im Vergleich bescheiden bezahlten Beamten und Bundesräte. Ergo ist damit die maximale Lohnobergrenze definiert. </p>
<p>Die Banken verdienen Geld mit Geld und tragen wenig ausserhalb des Zinsgeschäfts wenig zu realer Wertschöpfung bei, zerstören aber ganze Volkswirtschaften: <a href="http://dorian.freeflux.net/blog/archive/2009/01/24/spitzenbanker-profit-ohne-moral.html" rel="nofollow">Profit ohne Moral</a>.</p>
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